Longis Loge ✨

🜂 Der Wille

🜂 Der Wille (Eiserner Schild)

Die Nacht tief und kalt, das Herz funkt Glut durch den Raum
Kein Blick mehr zurück, jeder Schritt frisst ’nen Traum
Staub hängt in der Luft, eine Spur stumm im Stand
Und der Atem schneidet die Brust, wie Draht an der Wand

Zeit lag schwer auf der Haut, jeder Tag wog wie Blei
Masken klebten im Schweiß, doch das ließ mich nicht frei
Bis ein Schlag durch den Kern wie ein Zündfunke drang
Ein Schritt vor den Anderen, Ehrgeiz hat mich gefang'n

Puls tickt wie ’ne Uhr, jeder Takt setzt den Schritt
Loop zieht mich nach vorn, Stück für Stück werd ich fit
Masken fall’n von der Haut, nur mein Kern bleibt besteh'n
Tausch die Option’n für klaren Kurs im Gescheh'n

Schweiß rinnt von der Stirn, jeder Zug presst in den Stand
Die Spannung vibriert, die Funken entzünden den Brand
Schlacken fall’n von der Haut, Staub zerreibt sich im Lauf 
Jede Runde im Kreis trägt die Last von mir auf

PAUSE (00:54)
Lunge brennt in dem Lauf, jeder Zug presst in den Rücken
Aus dem Widerstand wächst Wille - Zu Früchten - Zum Pflücken
Das Körperziel ruft mich Rhytmus bleibt mir bestehen
Das Schritttempo zieht an, da ich jeden Tag hingehe

Gummi knarzt unter Sohlen, kaltes Eisen im Griff
Kalter Schweiß in der Hand, doch die Kreide gibt Grip
Sehnen zieh’n sich aus Draht, jeder Satz fräst sich ein
Rippen arbeiten stumpf, Pressluft tief in den Leib 

Stange schlägt auf die Pins, kurzer Staub in der Luft
Handtuch fällt auf die Bank, schwerer Dampf aus der Brust
Kein Gedanke im Kopf, nur das Zählen im Kreis
Und der Körper trägt sich selbst – ruhig, nüchtern, wie Eis 

PAUSE (01:30)
Ketten klirr’n an der Bar, kaltes Eisen am Rack
Gurt zieht hart um den Bauch, jedes Einatmen eng
Latzug runter zur Brust, Kabel surrt unter Zug
Und das schweißnasse Shirt trieft weiter unter Druck

Der Ruderzug zieht Stahl und der Rücken spannt sich wie Draht
Die Bank drückt schwer, wie Pressluftapparat
Zwei Mal Kreidefaust und etwas weißer Staub auf dem Shirt
Timer piept an der Wand, nächster Satz, ungestört

Reifen knall’n auf den Boden, Schlitten schiebt über Gummi
Schultergurte zieh’n fest, jede Faser wird stumm, ey
Steppe hoch, wieder runter, Puls hämmert zum Takt
Nur noch Heben und Stell’n und keine Fragen im Akt 

Pause (02:08)
Keine Fanfare im Kopf, keine Fahne im Wind
Nur der Tag, der beginnt, so wie Tage eben sind
Kein Beweis, kein Applaus, nur ein stiller Verlauf
Ich trag meinen Leib selbst – und das reicht mir darauf

Stoff kühlt auf meiner Haut, jede Faser wird weit
Keine Last in den Schultern, nur die Gegenwart und Zeit
Schuhe setzen auf Stein, gleichmäßig, nicht schnell
Und ich atme frische Luft, ruhig, nüchtern und reell

Was war Schlacke, fiel ab, Schritt für Schritt Läuterung
Wie ein eiserner Schild, wiederkehrende Neuerung
Jetzt wo ich dranbleib' da tret’ ich stetig hervor 
Da erleuchtet – per ignem purificor
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