🝬 Unbekümmert 🝬 Unbekümmert Federleichte Hände treiben im gläsernen Raum Warm fällt das Licht auf ihre Schultern und die Haut Schwebstaub zeichnet Wolken in die leichte Szenerie Und die Kerzen flackern weich in der goldenen Harmonie Kissenluft mit Wolkenschaum wiegt sie federleicht Jeder Schritt des Tages löst sich jetzt frei und so weich Wie das Bad der Maria im behüteten Kreis Fließt von ihrer Haut alle Schwere jetzt ganz leis Der Innenraum atmet warm in geschützter Logie Und der Ruhepuls pendelt dabei aus in Melodie Glanzspuren wandern leise über ihre Haut Zeit liegt jetzt weich gefaltet still im Abendlaut Ihre Augen ruhen halb im wasserhellen Licht Kein Gedanke drängt mehr vor, nichts fordert sie zurück Marias Wasser hält sie sanft in ihrem Kreis Unbekümmert bleibt ihr Atem, ihre Bubble, ganz weich Leinenvorhänge wiegen sich jetzt sacht von der Wand Sonnenstaub sinkt so langsam in die offene Hand Das Flimmern auf Fliesen malt die Kreise ins helle Blau Als wär die Welt nur für diesen besond'ren Moment gebaut Ihr Lächeln treibt so lautlos wie die Blätter im See Gedanken zerfallen zu weichen schmilzendem Schnee Der Raum hält sie fest, doch dabei ist sie ganz frei Und alles was dann noch bleibt ist ein beruhigendes: Sei. PAUSE (01:21) Geschütztes Treiben und die Hand zeichnet Tropfkreise Wellen und Ringe bilden Verläufe in träumender Weise Ein Sonnenfleck wandert barfuß über die Haut Und die Welt wird kurz still, als sie ins Nass abtaucht Das triefende Haupt, Lavendel-, Rosmarinduft sinkt weich in den Raum der dampfenden Badezimmerluft Und die tropfenden Lider aus langsam kühlenden Wasser Diese sanften Momente vergessen jedes Maß und Raster Wärme liegt schwerelos still auf der Haut Das Kichern, der Augenblick, der Kreislauf taut Ein Luftzug, ein Tagtraum im Wasser, Element Alltagskreise gewähren ihr den sanften Moment Ihr Finger im Wasser und sie malt dort stille Zeichen Die kommen und gehen und dann lautlos verbleichen Die Minuten zerfließen wie das Salz in der See Und alles wird einfach nur zu Atem, Idee PAUSE (02:21) Sorgenfern im Flackerlicht und heiter, sie muss nichts mehr Verspielte Neugierfunken wie damals barfuß im Meer Das friedliche Treiben, in der Wärme der Sonne Milde Heiterkeit, wie Honig, Innere Wonne Dampf liegt wie reine Seide auf Fliesen und Glas Die Perlen aus Wärme zieh’n ihre Spuren durchs Nass Der Atem wird weiter und verliert sein Gewicht Als trüge das Wasser sie sachte perlend zum Licht Kein Rand mehr im Raum, keine Kante, kein Boden Nur die Kreise aus Schaum, weich ineinander verwoben Ihr Herz schlägt wie ferne und die gedämpfte Logie Ein Summen aus Wärme, schwebende Melodie Intra te, Solve, Pax Intus Sile, Flue, Esto